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Diagnostik - Details

diagnostik1Röntgen
Wir betreiben in unserer Praxis eine moderne Röntgenabteilung (Fa. Siemens), so daß eine aktuelle Röntgendiagnostik jederzeit leicht und ohne zusätzliche Wege für den Patienten durchgeführt werden kann. Unsere Anlage wird regelmäßig gewartet und übertrifft die gesetzlich vorgeschriebenen Gütekriterien, so daß wir die Strahlenbelastung für den Patienten auf ein sehr geringes Maß reduzieren können.

Sonographie
In unserer Praxis sind sämtliche Untersuchungsräume mit modernen, hoch auflösenden Ultraschallgeräten ausgestattet (Fa. Picker/Hitachi LS 2400 und Philips Sonodiagnost R1200), so daß jederzeit schnell und zuverlässig Veränderungen unter der Körperoberfläche oder aber auch Gelenkergüsse diagnostiziert werden können.

Knochendichtemessung
Die ausgesprochen schwerwiegenden Folgen einer pathologisch reduzierten Knochendichte (Osteoporose) für Volksgesundheit und Wohlbefinden sind hinlänglich bekannt. Um eine suffiziente und dem Einzelfall gerecht werdende Therapie einleiten zu können, sollte die Diagnose eines vermehrten Knochenschwundes möglichst frühzeitig gestellt werden.

diagnostik2In unserer Praxis verwenden wir hierzu ein hoch-
sensibles, ultraschallgestütztes Knochendichte-
meßgerät (Pegasus/Osteomed) zum Aufspüren möglicher Osteoporoseerkrankungen. Bei Vorliegen bestimmter Risikokonstellationen schlagen wir unseren Patienten dieses nur wenige Minuten andauernde Meßverfahren, das an der Ferse durchgeführt wird, vor. Eine Röntgenstrahlen-
belastung besteht nicht.

Für den Fall, daß sich bei unserem Suchtest pathologische oder grenzwertige Meßergebnisse ergeben, ist eine CT-gesteuerte DXA-Messung der besonders frakturgefährdeten

Körperregionen an den Lendenwirbelkörpern und dem Oberschenkelhals indiziert, um ggf. eine adäquate Therapie nach WHO (Weltgesundheitsorganisation)-Kriterien durchzuführen.

Pulsoxymeter
Regelmäßig verwenden wir die Pulsoxymetrie (Fa. Nonin medical, inc.) zur Bestimmung der Sauerstoffsättigung im Blut sowie auch der Herzfrequenz bei der Durchführung wirbelsäulennaher Anästhesieverfahren.

EMG – Elektromyographie
Zur Diagnose muskulärer Dysbalancen sind wir in der Lage, vergleichend Potentiale betroffener Muskelgruppen beider Körperhälften abzuleiten. Erfaßt werden hierbei sowohl Differenzen des muskulären Grundtonus als auch des Tonus bei maximaler und mehrfach wiederholter Anspannung der Muskulatur.
Werden Dysbalancen nachgewiesen, kann eine gezielte krankengymnastische Beübung bzw. auch ein spezielles Wirbelsäulentraining ein Gleichgewicht wieder herstellen. In unserer Praxis verwenden wir das Gerät Neurodyn 200 EMG/Sinfo med.

EKG
Um bei Verwendung höherer Mengen von Lokalanästhetika auftretende Herzrhythmusstörungen sofort erkennen und behandeln zu können, halten wir ein transportables EKG-Gerät (Miniscope MS-3 der Fa. Schiller) vor. Aufgrund seines sehr geringen Gewichtes und den äußerst kleinen Abmessungen sowie auch der Unabhängigkeit vom Stromnetz (Batteriebetrieb) ist das Gerät leicht und komfortabel einsetzbar. Auf einem Flüssigkeitskristallbildschirm kann das erstellte EKG bis zu 46 Sekunden mitverfolgt werden.

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Optrimetrie
Wirbelsäulenbeschwerden werden häufig durch Fehlstellungen oder Fehlhaltungen mit muskulären Dysbalancen mitverursacht. Zur Feststellung dieser Fehlstellungen setzen wir das dreidimensionale Optrimetric-Direktbildmeßverfahren in unserer Praxis ein. Hiermit ist eine Vermessung und Dokumentation der Wirbelsäulenstatik und der Körperhaltung möglich. Bei Untersuchung werden per Diaprojektoren parallele Meßlinien über einen optischen Deckenspiegel auf den Patienten gelenkt, anhand der Verformung der auf die Körperoberfläche projizierten Linien sind bereits geringfügige Asymmetrien im Oberflächenrelief darstellbar.

Zusätzlich wird zur Beurteilung der Wirbelsäulengeometrie die Dornfortsatzreihe mit Klebepunkten markiert und ein Lot auf den Körper projiziert, so daß Skoliosen, Seitabweichungen der Wirbelsäule und Fehlhaltungen auch des Kopfes sichtbar werden. Körperfehlrotationen, denen bei der Statikregulierung wesentliche Bedeutung zukommt, sind leicht diagnostizierbar.

diagnostik4Der Patient steht während der Untersuchung auf einer Balanceplatte die anzeigt, mit welchem Gewicht jedes Bein belastet wird: über eine Leuchtdiodenanzeige wird die Einstellung auf einen gleichgewichtigen Stand ermöglicht. So erhält man ein reproduzierbares, kontrolliertes Neutralstandbild, das den Vergleich mit späteren Kontrollmessungen erlaubt.

Der Patient ist während der gesamten Messung auf einem Monitor der Bedienstation zu beobachten, so daß der Untersucher die korrekte Position des Patienten kontrollieren und damit Fehlmessungen vermeiden kann. Die Balanceplatten bieten die Option, computergesteuert Beinlängenausgleiche zu simulieren und dabei die Auswirkungen auf die Körperhaltung und die Reaktion der Wirbelsäule direkt auf dem Bildschirm zu verfolgen und zu vermessen.

So ist es möglich, zur Optimierung der Wirbelsäulenstatik einen millimetergenauen Beinlängenausgleich durchzuführen.

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